Projektarbeit

Harmonisierung der Qualitätsmanagement- und Qualitätssicherungsprozesse der Deutsch-Chinesischen Arbeitsgruppe Produktsicherheit (Spielzeug)

Deutschland und China arbeiten bereits seit 2008 intensiv an einer gemeinsamen Verbesserung der Sicherheit und Konformität von Produkten, die zwischen beiden Ländern gehandelt werden. Im Jahr 2011 haben das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi – seit 2013: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) und das Zentralamt für Qualitätsüberwachung, Inspektion und Quarantäne der VR China (AQSIQ) mit einer gemeinsamen Erklärung die Einrichtung einer permanenten Arbeitsgruppe (AG) zur Produktsicherheit vereinbart, in der der politische Dialog zu Themen der Qualitätsinfrastruktur langfristig fortgeführt wird.

Als zusätzlicher Partner wurde das in China für den Bereich Konformitätsbewertung und Akkreditierung zuständige Nationale Zertifizierungs- und Akkreditierungsamt (CNCA) eingebunden. Auf deutscher Seite sind neben Prüfinstituten und Zertifizierungsorganisationen auch Industrieverbände und -unternehmen wichtige Partner der AG.

Diese Zusammensetzung ermöglicht sowohl einen kohärenten Dialog über die Harmonisierung von rechtlichen Grundlagen, Austauschmechanismen und Zertifizierungssystemen, als auch die praktische Umsetzung von bilateralen Kooperationsaktivitäten. So sollen unmittelbare Lösungen für konkrete Probleme im bilateralen Handel gefunden und langfristig technische Handelshemmnisse abgebaut werden. Wichtige Schwerpunkte liegen dabei in den Sektoren Maschinen und Anlagen, elektrotechnische Produkte, Spielzeug sowie druckbeaufschlagte Chemieanlagen.

Das Deutsch-Chinesische Projekt Qualitätsinfrastruktur unterstützt die AG organisatorisch, indem es den effizienten Ablauf des Informationsaustauschs zwischen den deutschen und chinesischen Partnern ermöglicht, und fachlich, indem es die inhaltliche Ausrichtung der Arbeitsgruppe sowie die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Lösung drängender Probleme koordiniert.

Beide Aspekte sind eng miteinander verbunden, denn um die Zusammenarbeit effektiv und in fachlicher Tiefe zu gestalten und Harmonisierungsprozesse voranzutreiben, ist die konstante Abstimmung zwischen allen Beteiligten erforderlich.

Die Unterstützung der Arbeitsgruppe Produktsicherheit trägt dazu bei, auch außerhalb der jährlichen Arbeitsgruppentagungen eine stetige fachliche Zusammenarbeit zu gewährleisten. Wissenschaftliche Studien, unterjährige Expertenworkshops, Studienreisen und Trainingsaktivitäten flankieren die Beratungen in den jährlichen Arbeitsgruppensitzungen.

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